In diesem Buch wird der Ton- und Klangsprache Richard Dünsers nachgespürt, deren enorme expressive Kraft und ihre weitgespannte inhaltliche Fantasie bei einer gleichzeitig umfassenden kompositionstechnischen Qualität sich im Kontinuum der Musik und überhaupt der Künste der abendländischen Kultur entwickelt hat und in diese integriert ist.
„Täglich geh ich heraus, und such ein Anderes immer,
Habe längst sie befragt, alle die Pfade des Lands;
Droben die kühlenden Höhn, die Schatten alle besuch ich,
Und die Quellen …“
Friedrich Hölderlins Worte aus der Dichtung „Menons Klagen um Diotima“, die Richard Dünser zu seinem ersten Streichquartett inspiriert haben, lesen sich wie ein poetisches, dichterisches Programm seines gesamten musikschöpferischen Schaffens: sein Streben, mit jedem Werk etwas Anderes, Neues auszudrücken und auch neue kompositorische Pfade zu finden; seine harmonisch-melodischen Wanderungen aus gleichsam ätherischen Höhen in die Schattenreiche der Nacht, des Unbewussten und des Tragischen; seine intuitive musikalische und auch außermusikalische Suche nach Quellen in verschiedenen künstlerischen und geistigen Welten. In diesem Buch wird der Ton- und Klangsprache eines Komponisten nachgespürt, deren enorme expressive Kraft und ihre weitgespannte inhaltliche Fantasie bei einer gleichzeitig umfassenden kompositionstechnischen Qualität sich im Kontinuum der Musik und überhaupt der Künste der abendländischen Kultur entwickelt hat und in diese integriert ist. Interviews mit dem aus Vorarlberg gebürtigen, während seiner Studienzeit in Wien musikalisch stark geprägten Komponisten sowie weitgefasste allgemeine und werkspezifische Erörterungen zu seinem Schaffen, darüber hinaus Zeugnisse von Komponistenkollegen und Interpret*innen geben Auskunft über eine mit ihrer Ausdruckskraft stark berührenden und zutiefst menschlich-einfühlsamen Musik.
geboren 1957 in Salzburg, Studium an der Hochschule Mozarteum, hat als Musik- und Kulturjournalist bei österreichischen Tageszeitungen und deutschsprachigen Fachmagazinen gearbeitet, ehe er als Musikdramaturg und Autor für Veranstalter wie das Wiener Konzerthaus, die Festivals „Wien Modern“ und „Hörgänge“, das Festspielhaus St. Pölten, das Musikfestival Grafenegg, die Salzburger Festspiele, die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg, die Mozartwoche Salzburg, das Kammermusikfest Lockenhaus die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie für Ensembles wie die Camerata Salzburg, das Tonkünstlerorchester Niederösterreich und den Bachchor Salzburg tätig wurde und ist.
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