Den österreichischen Bühnendarsteller und Theaterschriftsteller Johann Nepomuk Nestroy verbindet mit Graz mehr als weithin bekannt – dieses Buch beleuchtet das Leben und Wirken dieses Ausnahmetalents.
„Harald Miesbichler führt die Leser in seinem sehr gut recherchierten Buch (…) zielsicher durch die Grazer Jahre des Bühnenstars.“ Christoph Hartner, Kronen Zeitung
„Miesbacher löst das Versprechen, den Stellenwert des Grazer Theaters für die Bühnenkariere Nestroys näher zu bestimmen sowie einen Beitrag zur Grazer Stadttheaterforschung zu leisten, mehr als ein. Durch höchst sorgfältige Rechercher […] begeistert dieses Buch. Resümierend kann festgehalten werden, dass dieses Werk nicht nur für Nestroy-LiebhaberInnen höchst interessant ist, sondern für alle, die sich mit der Grazer (Theater-)Geschichte beschäftigen.“ Lisa Erlenbusch in „Blätter für Heimatkunde“ Hrsg. Vom Historischen Verein für Steiermark. Geleitet von Günter Cerwinka und Burkhard Pöttler. 94. Jahrgang, Heft 3/4
Der begnadete österreichische Dramatiker und Schauspieler Johann Nepomuk Nestroy wird meist mit der Theatergeschichte Wiens und dem Alt-Wiener Volkstheater in Verbindung gebracht. Weniger bekannt ist hingegen, dass er wichtige Lebensabschnitte in Graz verbrachte, die ihn und seine Arbeit stark prägten. Harald Miesbacher begibt sich in diesem Buch auf Spurensuche und beleuchtet anhand bisher kaum bekannter Quellen Nestroys berufliche und private Erlebnisse in der damaligen k.k. Provinzialhauptstadt Graz.
Johann Nepomuk Nestroy wird als Vertreter des Alt-Wiener Volkstheaters vornehmlich mit seiner Heimatstadt verbunden. Weniger bekannt ist der Umstand, dass der gefeierte Bühnendarsteller und erfolgreiche Stückschreiber wichtige Lebensstationen in Graz verbrachte, welche seine Karriere stark beeinflussten. So war er als junger Schauspieler während fünf Jahren (1826 bis 1831) am Grazer Ständischen Theater (heute Schauspielhaus) tätig. Graz war auch der Uraufführungsort seines ersten Stückes. In den Jahren zwischen 1836 und 1854 hatte Nestroy außerdem mehrere Gastspiele in Graz. Seine Erlebnisse dürften ihm immer in guter Erinnerung geblieben sein, da er als wohlhabender Privatier nach Graz zurückkehrte, um seinen Lebensabend dort zu verbringen. So schrieb an einen Wiener Freund: „Es hat doch eine herrliche Lage das Gratz!“.
Der Literaturwissenschaftler Harald Miesbacher beleuchtet in diesem Buch anhand bisher kaum bekannter Quellen Nestroys Leben und Wirken in Graz und präsentiert dabei viele spannende Details, die wohl die meisten Leserinnen und Leser bisher nicht kannten.
Das Buch bietet einen spannenden Einblick in Nestroys Leben in der Zeit des Biedermeier und richtet sich insbesondere an alle Geschichts- und Literaturliebhaber, die mehr über das Ausnahmetalent Nestroy und seine Beziehung zu Graz erfahren möchten.
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